Wie Sie auch ohne Cookies an Besucherdaten kommen

Cookiemonster

Die DSGVO hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Durch die gestiegenen Anforderungen an die Cookie-Hinweise mit erzwungenem Opt-in brechen die Besucherzahlen in den Statistiken ein, oft auf ein Zehntel. Aber es gibt trotzdem Wege, an die Daten Ihrer Besucher zu kommen.

Der erste Schritt ist dabei die Gestaltung des Cookie-Hinweises selbst. Viele versuchen, durch die Gestaltung der Buttons die Besucher zur Einwilligung zu bewegen. Doch der Schuss geht meist nach hinten los. Die „Alles oder Nichts“-Variante ist zum einen nicht mehr erlaubt und wenn dann noch der Akzeptieren-Button stärker hervorgehoben ist als der Ablehnen-Button, dann fühlen sich die Besucher schlicht betrogen, und das zurecht. Als Ergebnis lehnen sie gleich alles ab.

Besser ist es, die Cookies einzeln zu erklären. Zu viele sollten es aber natürlich auch nicht sein, sonst sind die Besucher überfordert. Schreiben Sie keine Rechtstexte, sondern erklären Sie konkret, warum und wofür Sie die Einwilligung möchten. Wenn die Kunden darin auch einen Vorteil für sich selbst sehen, wird ihre Bereitschaft zur Einwilligung höher sein. Eine positive Formulierung wie „Mit Ihrer Zustimmung helfen Sie uns…“ wird mehr Einwilligungen ergeben als eine schlichte Beschreibung des Dienstes oder vielleicht sogar eine negative Formulierung („Wenn Sie nicht zustimmen, …“), die eher als Drohung verstanden wird. Und gegebenenfalls kann man einen Cookie-Hinweis auch optisch ansprechend gestalten, ob schlicht in den Farben des eigenen Corporate Designs oder aufgelockert mit Icons, Hintergrundbildern oder ähnlichem.

Und was, wenn die Besucher trotzdem alle Cookies ablehnen?

Wir setzen bei unseren Kunden auf das Open-Source-Tool Matomo, das wir als „Managed Matomo“ anbieten. Es wird auf einem eigenen Server installiert und unabhängig von der Website immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Matomo lässt sich dabei auch ohne Cookies („cookieless“) einsetzen, wodurch natürlich einige Kennzahlen, insbesondere in der Besucherverfolgung durch die Seiten, verloren gehen. Die wichtigsten Zahlen wie Seitenzugriffe bekommen Sie aber trotzdem und brauchen dafür noch nicht mal einen Cookie-Hinweis.

So richtig interessant wird die Sache erst in der Kombination. Wenn die Zustimmung zu Cookies erfolgt, wird Matomo in der normalen Variante mit Cookies eingebunden. Werden Cookies abgelehnt, kommt die cookieless-Variante zum Einsatz. So kommen Sie trotz der Ablehnung durch Ihre Kunden an die Besucherdaten.

Matoma hat dabei auch einen Tag-Manager und es können ebenso Ziele und Conversions festgelegt werden wie mit Google Analytics. Auch mehrere Websites lassen sich mit einer Matomo-Instanz auswerten.

Zurück auf Los

Daneben gibt es immer noch die klassischen Methoden, um an Daten Ihrer Besucher zu kommen. Wenn man sie sich nicht von anderen holen kann, muss man sie eben selbst sammeln. Newsletter sind immer noch eine gute Wahl und lassen sich je nach Anbieter auch automatisieren, z.B. durch Willkommens-Mails, Erinnerungen, Warenkorb-Abbrüche, etc.

Versprechen Sie Newsletter-Abonnenten einen Bonus, wie freien Zugang zu Whitepapers und Case Studies oder bieten Sie diese gleich zur Freischaltung durch Eingabe der Adressdaten an.

Auch Umfragen, Adventkalender oder sonstige Gewinnspiele sind ein guter Weg und werden von Ihren Besuchern gerne angenommen.

Sprechen Sie mit uns!

Wir entwickeln gerne weitere Ideen mit Ihnen und stellen Ihnen unseren Cookie-Navigator sowie Managed Matomo im Detail vor. Rufen Sie uns an unter 0721 664714-0 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@navigate.de.

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