Die Zukunftspraxis (DZW Die Zahnarzt Woche)

Ein Drittel der Zahnarztpraxen sind bereits "drin":

Projekt "Die Zukunftspraxis" soll Einstieg ins Netz erleichtern
Etwa 30 Prozent der Zahnarztpraxen sind bereits "drin": Sie präsentieren sich mit einer eigenen Homepage im Internet. Im nordbadischen Raum könnten es bald deutlich mehr sein, wenn ein neues Projekt Anklang findet, für das die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) Karlsruhe den Ausschlag gegeben hat: "Die Zukunftspraxis". Im Dialog mit dem KZV-Vorstand entwickelte eine Karlsruher Agentur für Kommunikation den Konzept, das im Zahnärztehaus einer Reihe von "Testzahnärzten" vorgestellt wurde, meldete die KZV in ihrem Mai-Rundschreiben.

"Kommunikationspaket" speziell für die Zahnarztpraxis
Im Praxisalltag bedeutet dies, wie Martin Dauth, Geschäftsführer der Karlsruher Agentur Dauth, Kaun und Partner im weiteren Verlauf ausführlich darlegte, dass in der Kommunikation mit dem Patienten ein bestimmtes Selbstverständnis (Corporate Identity) zum Tragen kommt, das sich auch im Erscheinungsbild (Corporate Design) widerspiegelt. Letzteres heißt konkret: Kommunikationsmittel wie Briefpapier, Visitenkarten, Broschüren, Flyer, Poster fürs Wartezimmer bis hin zum Praxisschild sind alle im gleichen Design gehalten. Und auch Internetseiten entsprechen diesem Stil.
Ziel den Ganzen ist: Dem Patienten soll schon vom ersten Moment an, wenn er mit der Praxis Kontakt aufnimmt, der Eindruck vermittelt werden: Hier ist alles stimmig; diese Praxis hat ein durchdachtes Konzept. Ob der Zahnarzt alle Module nutzt, die er als "Kommunikationspaket" kaufen kann, bleibt ihm selbst überlassen.
Der Zahnarzt hat natürlich die Möglichkeit, so kommentierte Gutermann, sich ohne Agentur-Unterstützung am Markt zu positionieren, entsprechende Drucksachen herzustellen und zum Laufen zu bringen. Dies dürfte allerdings für den Durchschnittszahnarzt zeitaufwendig und teuer sein, ganz abgesehen davon, dass er sich auch in der Berufsverordnung gut auskennen sollte. Deshalb will die KZV durch die Zusammenarbeit der Agentur einen günstigeren Einstieg ermöglichen.

Im "Kommunikationspaket", das speziell auf die Erfordernisse einer Zahnarztpraxis ausgerichtet wird, sollen alle nötigen Bausteine für die Erstellung von Drucksachen und Internetseiten erhalten sein, und zwar in "halbfertigem" Zustand auf CD-ROM. Es sind Einstiegsseminare geplant, in denen der Umgang
mit der CD-ROM vermittelt wird.
Anhand der Vorlagen auf der CD-ROM muss sich der Praxisinhaber für eine von mehreren Design-Linien entscheiden und seine persönlichen Daten und Angaben, etwa über Tätigkeitsschwerpunkte, per Computer in die dafür vorgesehenen Felder eintragen. Die Realisation der Drucksachen oder Internetseiten wird von der Agentur organisiert.

Erklärte Ziele sind:

  • Neue Marktpotenziale für die eigene Praxis erschließen.
  • Patienten als Kunden verstehen und an sich binden.
  • Rechtssicherheit bekommen bei der Ausführung von werblicher Kommunikation.
  • Mit einem professionellen Kommunikationsauftritt in der zunehmenden Medienflut Profil zeigen.
  • Ein Bewusstsein für die Corporate Identity der eigenen Praxis entwickeln.

Für Fragen, die erst später, zum Beispiel bei Aktualisierungen, auftauchen, wird eine Hotline zur Verfügung stehen.

Corporate Identity - hier ist alles stimmig
Wer sich für das "Kommunikationspaket" interessiert und weitere Informationen möchte, kann voraussichtlich ab Sommer die ersten von den "Testzahnärzten" bearbeiteten Homepages im Internet begutachten; die Adressen werden noch bekannt gegeben. Derzeit ist die Agentur damit beschäftigt, das Angebot den Wünschen der ersten Anwender anzupassen. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, trotz aller Standardisierung, die für eine günstige Preisgestaltung notwendig ist, dennoch ein Maß an Individualisierbarkeit zu erreichen, zum Beispiel hinsichtlich der Farbgestaltung. Die ersten regulären Einsteigerseminare werden voraussichtlich um Herbst stattfinden.

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